Reiskooperative Ramnagar in Nordindien, Bundesstaat Uttarakhand

Unseren Basmati-Reis beziehen wir ausschließlich von der Kooperative Ramnagar, die im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand liegt. Dort, an der Grenze zu Nepal, am Fuße des Himalayas, bauen die Kleinbauern der Kooperative unseren Reis auf einer Höhe von mehr als 700 m an und zwar biologisch, Naturland und Fairtrade zertifiziert.

Wasserversorgung mit frischem Quellwasser

Durch dieses hochgelegene Tal fließt ein Fluss, der sich aus frischem Quellwasser speist. Dieser Fluss versorgt die Kooperative ganzjährig mit frischem und unbelastetem Quellwasser.

Durch frisches Quellwasser kein Schwermetalleintrag

Durch die Versorgung der Kooperative mit frischem Quellwasser ist sichergestellt, dass keine Schwermetalle in den Boden und damit in die Pflanzen eingetragen werden. Die Kleinbauern können den Reisanbau daher dauerhaft auf diesen gesunden Böden betreiben.

Fairtrade- und Bio-Anbau seit mehr als zehn Jahren

Die Zusammenarbeit der Kooperative Ramnagar und unserer lokalen Partner vor Ort besteht seit nunmehr über zehn Jahren. In dieser Zeit konnten die Kleinbauern ihre Lebensverhältnisse durch die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und die zahlreichen Projekte, die durch die Fairtrade-Prämien realisiert werden konnten, stark verbessern.

 

Naturland – Basmati-Reis

Durch die permanente Schulung der Kleinbauern und die Verbesserung der ökologischen Standards haben die Kleinbauern die höchste Stufe der ökologisch betriebenen Landwirtschaft erreichen können – ihre Produkte und ihre Betriebe sind Naturland zertifiziert. Dies ist möglich geworden, indem die Fairtrade-Prämien dazu eingesetzt wurden, die Kleinbauern in lokaler Sprache in ökologischer Landwirtschaft zu unterrichten und so Produktivität und auch Qualität des Reisanbaus zu verbessern. Innerhalb der Kooperative werden einzelnen Kleinbauern als „Leader“ ausgebildet, die ihr Wissen an andere Reisbauern weitergeben. So haben die Reisbauern auf breiter Basis ein ökologisches und landwirtschaftliches Know-how aufgebaut, das nun von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.

Aufbau von Infrastrukturen in der Kooperative

Doch nicht nur Trainingsprogramme haben die Lebensverhältnisse der Kleinbauern der Kooperative maßgeblich verbessert. Durch die Fairtrade-Prämien ist ein funktionierendes Wasserversorgungssystem für die Felder und auch die Kleinbauern aufgebaut worden. Denn für den Reisanbau ist es nicht nur wichtig, dass die Felder geflutet werden können. Ebenso wichtig ist es, dass das Wasser von den Feldern vor der Ernte auch zielgerichtet abgelassen werden kann, so dass die Reispflanze trocknen und geerntet werden kann.

Doch nicht nur die Wasserversorgungsinfrastruktur ist verbessert worden. Auch die Zuwege zu den Feldern konnten durch die Fairtrade-Prämien befestigt werden. So können Saatgut und auch die Ernte leichter an- und abtransportiert werden. Die Reisbauern gewinnen so Zeit für die Bodenpflege und können ihre Produktivität steigern.

Fairer Reisanbau sichert Existenzen und stoppt Landflucht

Schließlich beschließen die Mitglieder der Reiskooperative auch, ob gemeinsam genutzte Maschinen angeschafft werden. Bereits ein einfacher kleiner Traktor vereinfacht die Arbeit der Bauernfamilien enorm und ermöglicht ihnen ohne bedeutsame Mehrarbeit zwischen Fruchtfolgen zu pflanzen. Dadurch verbessert sich die Bodenqualität und weitere Ernten können eingebracht werden.

Der ökologische Reisanbau und die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kleinbauern durch die Infrastrukturmaßnahmen sorgen dafür, dass die Bauernfamilien vor Ort eine sichere, dauerhafte Einnahmequelle haben und so ihre Existenz sichern können. Die Landflucht und die Verelendung der Landbevölkerung in den Slums der Großstädte wird aufgehalten.

Auch die Konsumenten profitieren

Zum einen wissen sie, dass sie einen Basmati-Reis auf dem Teller haben, der in geschmacklicher Hinsicht und auch in seinem Reinheitsgrad herausragend ist. Gleichzeitig tun wir auch etwas Gutes, wenn wir diese Basmati-Produkte Essen: Wir sichern die Existenz der Kleinbauern und sorgen durch die Unterstützung des ökologischen Reisanbaus dafür, dass auch künftige Generationen von Kleinbauern durch den Reisanbau gut leben können. Darüber hinaus ist der ökologische Reisanbau gelebter Umweltschutz.

Kooperative „Organic Jasmine Rice Producer Group (OJRPG)“, Ubon Ratchanthani, Thailand (Nordosten)

Unseren Jasmin-Reis beziehen wir ausschließlich von der Kooperative OJRPG, die im Nordosten Thailands in der Region Ubon Ratchanthani liegt. Dieser nordöstliche Teil Thailands ist berühmt für seine Tradition des Reisanbaus. Die Kleinbauern pflanzen hier für uns den traditionellen Thai Hom Mali Jasmin-Reis an, der geschmacklich und auch im Duft am intensivsten ist.

Die Kooperative OJRPG arbeitet ausschließlich biologisch und ist Naturland und Fairtrade zertifiziert.

Bewässerung mit frischem Quellwasser

Die Kooperative OJRPG versorgt die Reisfelder mit frischem Quellwasser und stellt so sicher, dass es zu keinem Schwermetalleintrag auf den Böden und damit den Pflanzen kommt.

Durch frisches Quellwasser kein Schwermetalleintrag

Die Böden bleiben durch die Bewässerung mit dem frischen Quellwasser unbelastet und können so dauerhaft für den Reisanbau genutzt werden, ohne dass die Pflanzen einer Schwermetallbelastung ausgesetzt sind.

Bio-Reis und Fairtrade zertifiziert

Die Zusammenarbeit zwischen der Reiskooperative OJRPG und unseren lokalen Partnern vor Ort besteht bereits seit ca. 15 Jahren. In dieser Zeit haben sich immer mehr lokale Kleinbauern der Reiskooperative angeschlossen, weil sie festgestellt haben, dass sie durch die ökologische Landwirtschaft mehr Geld verdienen, die eigene Gesundheit schützen und die Böden unbelastet bleiben.

 

Naturland-Jasmin-Reis

Die Mitglieder der Kooperative profitieren von dem Projekt in vielerlei Hinsicht. Die Kleinbauern erhalten umfangreiche Schulungen, wie sie effektiv den ökologischen Reisanbau betreiben. So lernen die Mitglieder in Kursen, organischen Dünger aus Mist und Kompost herzustellen. Die Kleinbauern erfahren, wie sie die Bodenqualität erhalten und verbessern können, indem sie auf den Reisfeldern Fruchtfolgen einhalten und nach dem Reisanbau zum Beispiel grüne und schwarze Bohnen ansäen. Die Reisbauern lernen in diesen Kursen auch, wie sie aus dem selbst angebauten Reis das beste Saatgut heraussuchen. All diese Maßnahmen, der Verzicht auf synthetischen Dünger und auch der Verzicht auf den Einkauf von Saatgut führen dazu, dass die Bauern wirtschaftlich unabhängig sind und sich nicht – wie in der konventionellen Landwirtschaft üblich – bei Agrargroßhändlern verschulden müssen, um Saatgut und synthetische Düngemittel sowie Pestizide einzukaufen.

Diese permanente Schulung der Kleinbauern und die damit verbundene Verbesserung der ökologischen Standards haben schließlich dazu geführt, dass die Kleinbauern der OJRPG die höchste Stufe der ökologisch betriebenen Landwirtschaft erreichen konnten – ihre Produkte und ihre Betriebe sind Naturland zertifiziert. Das ist möglich geworden, indem die Fairtrade-Prämien dazu eingesetzt wurden, die Kleinbauern in lokaler Sprache in ökologischer Landwirtschaft zu unterrichten. Zu diesen Maßnahmen gehört es auch, dass innerhalb der Kooperative Musterbetriebe und sogenannte „Leader“ besonders gut ausgebildet werden. Diese besonders gut ausgebildeten Kleinbauern geben dann ihr Wissen an die übrigen Leader der Kooperative weiter. So ist sichergestellt, dass die Reisbauern auf breiter Basis ein ökologisches und landwirtschaftliches Know-how aufbauen, das auch innerhalb der Familien an die nächste Generation weitergegeben werden kann.

Aufbau von Infrastrukturen in der Kooperative

Neben der intensiven Schulung der Kleinbauern sehen aber auch ganz handfeste Infrastrukturprojekte im Vordergrund. Durch die Fairtrade-Prämien ist ein funktionierendes Wasserversorgungssystem für die Kleinbauern aufgebaut worden. Denn wichtig bei dem Reisanbau ist nicht nur das planvolle Fluten der Felder. Rund drei Wochen vor der Ernte muss das Wasser von diesen Feldern wieder abgelassen werden, damit die Halme zur Ernte ausreichend trocknen können.

Neben der Wasserversorgung wird auch ständig an verbesserten Zuwegen zu den Feldern gearbeitet. Dies erleichtert den An- und Abtransport von Saatgut und Ernte. Den Bauern fällt es leichter, auch Zwischenfrüchte zu säen, um so die Bodenqualität zu verbessernn.

Schließlich beschließen die Mitglieder der Reiskooperative auch, ob gemeinsam genutzte Maschinen angeschafft werden. Bereits ein einfacher kleiner Traktor vereinfacht die Arbeit der Bauernfamilien enorm und ermöglicht ihnen ohne bedeutsame Mehrarbeit zwischen Fruchtfolgen zu pflanzen. Dadurch verbessert sich die Bodenqualität und weitere Ernten können eingebracht werden.

Fairer Reisanbau sichert Existenzen und stoppt Landflucht

Der ökologische Reisanbau und die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kleinbauern durch die Infrastrukturmaßnahmen sorgen dafür, dass die Bauernfamilien vor Ort eine sichere, dauerhafte Einnahmequelle haben und so ihre Existenz sichern können. Die Landflucht und die Verelendung der Landbevölkerung in den Slums der Großstädte wird aufgehalten.